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Was ist ein Kostenvoranschlag? Definition & rechtliche Grundlagen

Ein Kostenvoranschlag (KVA) ist eine schriftliche, möglichst genaue Schätzung der Kosten für eine Reparatur oder andere Arbeit. Im Versicherungs- und Garantiebereich ist er ein zentrales Dokument: Auf seiner Basis entscheidet die Versicherung, ob und wie sie reguliert. Wir erklären, was er enthält und was rechtlich gilt.

Definition

Ein Kostenvoranschlag (auch: KVA) ist eine fachkundige Aufstellung der voraussichtlichen Kosten für eine geplante Leistung – im Reparaturkontext also für die Wiederherstellung eines defekten Geräts. Er wird durch einen Fachbetrieb erstellt, der das Gerät begutachtet hat.

Rechtliche Grundlage

Die rechtliche Grundlage bildet im Wesentlichen § 632a BGB (Werkvertrag) sowie ständige Rechtsprechung. Wichtige Aspekte:

Was im KVA stehen muss

Ein vollständiger Kostenvoranschlag enthält:

Versicherungs-KVAs enthalten zusätzlich:

Unterschied zum Pauschalpreis und zum Festpreis

Im Gegensatz zum Pauschal- oder Festpreis ist ein Kostenvoranschlag eine Schätzung, keine garantierte Endsumme. Bei der eigentlichen Reparatur können geringe Abweichungen auftreten – etwa wenn versteckte Defekte erst beim Öffnen des Geräts sichtbar werden. Größere Abweichungen müssen vom Fachbetrieb angekündigt werden.

Wie verbindlich ist unser KVA?

Unser Kostenvoranschlag ist eine fundierte, fachkundige Bewertung auf Basis branchenüblicher Reparaturpreise. Versicherungen erkennen ihn als Bewertungsgrundlage an. Eine etwaige spätere Reparatur erfolgt entweder bei uns oder einem von Ihnen gewählten Fachbetrieb – die Reparaturpreise können dort geringfügig abweichen, sind aber als Größenordnung verlässlich.

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